Ersttrimester-Screening |
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Die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einer Chromosomenstörung (z.B. Mongoloismus) auszutragen, beträgt 0,6 – 0,8% aller Schwangerschaften. Nur die Fruchtwasserpunktion erlaubt die sichere Diagnose einer solchen Erkrankung. Da diese Untersuchung ein Risiko für das Kind darstellt, wird sie nur bei Frauen ab dem 35.Lebensjahr routinemässig angeboten, da in dieser Altersgruppe das Risiko für eine Chromosomenstörung höher ist. Prinzipiell aber kann jede Frau in jedem Alter ein Kind mit einer solchen Erkrankung austragen.
dann kann Ihnen das so genannte Ersttrimester-Screening weiterhelfen. Es wird eine
spezielle Ultraschalluntersuchung des Kindes und eine Blutentnahme bei
Ihnen durchgeführt (13./14.Schwangerschaftswoche). Die Daten aus Ultraschall und Blutuntersuchung im Speziallabor werden über ein Risikoanalyse-programm ausgewertet und so das individuelle Risikoprofil Ihrer Schwangerschaft bezüglich Chromosomenstörungen erstellt. Dies hilft Ihnen, die oft schwierigen
Entscheidungen leichter zu treffen. |